Flucht aus der Welt 4

Mönche und Klöster

Teil 4: Beten und Arbeiten

Beten und Arbeiten
Entsprechend der Ordensregeln des hl. Benedikt arbeitet zum Beispiel die Gemeinschaft von St. Ottilien auch für ihren eigenen Lebensunterhalt. Rings um den Werkstättenhof östlich des Exerzitienhausgartens sind mehrere Handwerksbetriebe angesiedelt. Ein modernes Gebäude beherbergt die metallverarbeitenden Betriebe: Landmaschinentechnik, Schlosserei und Installationswerkstatt. Diesen gegenüber liegt die Schreinerei, an die sich die Zimmererwerkstatt anschließt. Auch die Feuerwehrgaragen sind hier untergebracht. Die beiden noch vorhandenen Anwesen aus der Alt-Emminger Zeit beherbergen die Malerei (am Seminarweiher) und die Schuhmacherei (neben der Feuerwehr). Elektrowerkstatt, Metzgerei, Kfz-Werkstatt, Klosterschneiderei, Bäckerei und Buchbinderei befinden sich ebenfalls auf dem Klostergelände. Alle diese Betriebe werden von Mönchen geführt.Die Mönche von St. Ottilien bewirtschaften ein rund 200 ha großes Ökonomiegut, das Ackerbau, Rinderzucht und Milchwirtschaft, Schweinemast und einen Hühnerhof umfasst, dazu etwas Wald. Die Ökonomiegebäude liegen im Nordosten des Klostergeländes. Die Klostergärtnerei baut auf Freiland und in Gewächshäusern Gemüse an. Große Obstgärten ermöglichen die Versorgung mit Tafelobst und Apfelmost und den Unterhalt einer kleinen Brennerei und Imkerei. Die Erzeugnisse der Landwirtschaft und der Gärten werden im Kloster, in Internat und Tagesheim und in den Exerzitienhäusern verzehrt, aber auch verkauft.

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