Johann Michael Fischer

Der bedeutende Baumeister des bayerischen und schwäbischen Barocks stammt aus der Oberpfalz. Nachdem er seine Maurerlehre abgeschlossen hat, zieht er mit 23 Jahren als Wandergeselle nach Böhmen und Mähren. Mit 33 Jahren legt er in München die Meisterprüfung ab und heiratet die Tochter seines ehemaligen Meisters. Sie schenkt ihm 16 Kinder. Sein erster Auftrag als Baumeister ist der Neubau des Chores der Klosterkirche von Niederaltaich. Es folgt St. Anna in München, dann die Klosterkirche von Osterhofen, die Hofkirche von Berg am Laim, Dießen am Ammersee und Zwiefalten. Höhepunkt seines Schaffens dürfte die Klosterkirche von Rott am Inn sein und natürlich Ottobeuren. 1766 stirbt Johann Michael Fischer im Alter von 75 Jahren. In der Münchner Frauenkirche wird er zur letzten Ruhe bestattet.

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