Bauwerke

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Rudolf Steiner und das Goetheanum in Dornach
Für seine vier großen Mysteriendramen und andere Veranstaltungen, deren Sinn darin liegen sollte, ein freies Kultur- und Geistesleben zu Pflegen, wollte Rudolf Steiner (1861 – 1925) einen Bau schaffen, der auch in seiner gesamten Gestaltung dem entsprechen müsse was im Inneren vorgehe. Als ihm 1913 auf dem Dornacher Hügel ein ideales Grundstück dafür angeboten wurde, begann er mit dem Bau, den er selbst gestaltete und der dann den Namen „Goetheanum" trug. Bis heute ist hier das Zentrum der weltweit tätigen Anthroposophischen Gesellschaft. Außerdem hat auf dem Dornacher Hügel die von Rudolf Steiner gegründete „freie Hochschule für Geisteswissenschaft" ihren Sitz. Anthroposophi Mit folgenden Worten charakterisiert Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, ihr Ziel: «Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im
Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.» Das Wort «» wörtlich übersetzt bedeutet «Weisheit vom Menschen»; das bedeutet heute: «Bewusstsein seines Menschentums». Das Geistige kann nur auf geistigem Wege gefunden werden. Anthroposophie zeigt einen inneren Schulungsweg zu solcher Erkenntnis auf. Sie geht dabei von den inneren Erfahrungen des modernen kritischen Bewusstseins und der technisch-naturwissenschaftlich orientierten Zivilisation aus. Studium und Schulung führt zu einer konkreten Erfahrung der geistigen Dimension von Mensch und Welt. Geistige Erkenntnisse können für die verschiedenen Lebensgebiete fruchtbar gemacht werden: Kunst, Religion und Wissenschaft, Pädagogik, Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft, Sozialarbeit, Wirtschaft und vieles andere. Im Laufe der Jahre sind so weltweit gegen 10'000 Einrichtungen entstanden, die sich bemühen, anthroposophische Erkenntnisse praktisch anzuwenden: Schulen (Rudolf Steiner-, Waldorf- oder Freie Schulen genannt), heilpädagogische und sozialtherapeutische Heime, Werkstätten und Schulen, Kliniken, Arztpraxen, pharmazeutische Betriebe, biologisch-dynamische Bauernhöfe, Banken, Kunstschulen, Bühnen, Gewerbe u.a. Die Verbindung dieser Einrichtungen zum Goetheanum beruht auf der gemeinsamen Grundlage der Anthroposophie.







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Die böhmischen Bäder in neuem Glanz
Karlsbad, seine heißen Quellen wurden bereits im Mittelalter genutzt. Die Geschichte des Kurortes begann mit Kaiser Karl IV., von dem das Bad seinen Namen herleitet. Zur Welt-geltung gelangte es im 18.Jhdt.,als sich hier die internationale Hochfinanz, Kaiser, Könige und Zaren trafen. J.S.Bach war 1718 einer der ersten namhaften Künstler hier. Gegen Ende des Jhdts. war es dann Goethe, der in Karlsbad und Marienbad seiner Spuren hinterließ. Im 19.Jhdt. kamen dann alle: Schiller, Beethoven, Liszt, Weber, Schumann, Chopin, Paganini, Dvorak, Smetana und Karl Marx. Herausragend im Baustil des 18.Jhdts. die Maria-Magdalena-Kirche von Kilian Ignaz Dientzenhofer (1732-36). Doch sie steht wie ein Solitär inmitten der Architektur des späteren 19.Jhdts. als der Historismus hier seine Blüten trieb: die große Säulenhalle im Neorenaissancestil, das Bad III mit Kurhaus und Konzertsaal in neugotisch, im Empire-Stil das Elisabeth-Bad, im Jugendstil die gußeisernen Kolonnaden und eine Reihe der Wohnhäuser und Hotels; das größte unter ihnen das Grand Hotel Pupp - im Stil des Neubarock erbaut von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Hellmer. Franzensbad ist mit nur 5000 Einwohnern das kleinste der 3 westböhmischen Bäder. 1807 wurde der Ort nach dem österreichischen Kaiser Franz I. benannt. Auch hier hat das 19.Jhdt. den Stil des Kurortes geprägt. Er wurde berühmt, weil er über 24 Mineralquellen verfügt und weil die radioaktive Moorerde beste Erfolge brachte. Hier hat alles einen etwas intimeren Charakter, so daß es vor allem die Leute nach hier zog, die gerade den großen Treffpunkt meiden wollten. Marienbad ist das jüngste der drei Bäder. Im späten 19.Jhdt. galt es auch als der fortschrittlichste Kurort. Auch hier wurde in den letzten Jahren wie in Karlsbad und Franzensbad eine umfangreiche Restaurierung der Altbauten ausgeführt, um den Anschluß an die internationalen Weltbäder wiederherzustellen. Das erste grob gezimmerte Badehaus mit vier Badestuben errichtete ein Arzt direkt neben dem Kreuzbrunnen. (Der Abt des Praemonstratenserklosters Tepl hatte an dem Brunnen, dessen salziges Wasser vielen leidenden Pilgern geholfen hat, ein Keuz errichtet. Aus Dankbarkeit für ihre Heilung hatten sie ein Marienbild daran gehängt, und so ergab sich aus der Marienquelle schließlich 'Marienbad'.) 1818 erwarb der Ort auf Antrag des Abtes Karl Kaspar Reitenberger und seiner umfangreichen Baumaßnahmen den Rang eines "Kurortes der österreichischen Monarchie". Die prächtigen Hotels, Luxusgeschäfte, aber vor allem die alles übertreffenden Kuranlagen in ihrer historisierender Gestaltung verschafften diesem Bad seinen Weltruf. Auch hier traf sich die Prominenz alljährlich zum Kuren: Gogol, Gorki, Mark Twain, Johannes Strauß, Rubinstein, Edison, Freud, etc. Karlsbad, seine heißen Quellen wurden bereits im Mittelalter genutzt. Die Geschichte des Kurortes begann mit Kaiser Karl IV., von dem das Bad seinen Namen herleitet. Zur Welt-geltung gelangte es im 18.Jhdt.,als sich hier die internationale Hochfinanz, Kaiser, Könige und Zaren trafen. J.S.Bach war 1718 einer der ersten namhaften Künstler hier. Gegen Ende des Jhdts. war es dann Goethe, der in Karlsbad und Marienbad seiner Spuren hinterließ. Im 19.Jhdt. kamen dann alle: Schiller, Beethoven, Liszt, Weber, Schumann, Chopin, Paganini, Dvorak, Smetana und Karl Marx. Herausragend im Baustil des 18.Jhdts. die Maria-Magdalena-Kirche von Kilian Ignaz Dientzenhofer (1732-36). Doch sie steht wie ein Solitär inmitten der Architektur des späteren 19.Jhdts. als der Historismus hier seine Blüten trieb: die große Säulenhalle im Neorenaissancestil, das Bad III mit Kurhaus und Konzertsaal in neugotisch, im Empire-Stil das Elisabeth-Bad, im Jugendstil die gußeisernen Kolonnaden und eine Reihe der Wohnhäuser und Hotels; das größte unter ihnen das Grand Hotel Pupp - im Stil des Neubarock erbaut von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Hellmer. Franzensbad ist mit nur 5000 Einwohnern das kleinste der 3 westböhmischen Bäder. 1807 wurde der Ort nach dem österreichischen Kaiser Franz I. benannt. Auch hier hat das 19.Jhdt. den Stil des Kurortes geprägt. Er wurde berühmt, weil er über 24 Mineralquellen verfügt und weil die radioaktive Moorerde beste Erfolge brachte. Hier hat alles einen etwas intimeren Charakter, so daß es vor allem die Leute nach hier zog, die gerade den großen Treffpunkt meiden wollten. Marienbad ist das jüngste der drei Bäder. Im späten 19.Jhdt. galt es auch als der fortschrittlichste Kurort. Auch hier wurde in den letzten Jahren wie in Karlsbad und Franzensbad eine umfangreiche Restaurierung der Altbauten ausgeführt, um den Anschluß an die internationalen Weltbäder wiederherzustellen. Das erste grob gezimmerte Badehaus mit vier Badestuben errichtete ein Arzt direkt neben dem Kreuzbrunnen. (Der Abt des Praemonstratenserklosters Tepl hatte an dem Brunnen, dessen salziges Wasser vielen leidenden Pilgern geholfen hat, ein Keuz errichtet. Aus Dankbarkeit für ihre Heilung hatten sie ein Marienbild daran gehängt, und so ergab sich aus der Marienquelle schließlich 'Marienbad'.) 1818 erwarb der Ort auf Antrag des Abtes Karl Kaspar Reitenberger und seiner umfangreichen Baumaßnahmen den Rang eines "Kurortes der österreichischen Monarchie". Die prächtigen Hotels, Luxusgeschäfte, aber vor allem die alles übertreffenden Kuranlagen in ihrer historisierender Gestaltung verschafften diesem Bad seinen Weltruf. Auch hier traf sich die Prominenz alljährlich zum Kuren: Gogol, Gorki, Mark Twain, Johannes Strauß, Rubinstein, Edison, Freud, etc.





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Der Bahnhof im Wandel
Mit der Eisenbahn veränderten sich im 19. Jhdt. grundlegend alle Vorstellungen von Zeit und Raum. Am Beispiel der Bahnhöfe läßt sich ein Stück europäischer Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre ablesen. Anfangs gab man dem Empfangsgebäude das Aussehen von Kirchen oder Burgen, um dem Reisenden ein sicheres Gefühl vor dem Abenteuer Eisenbahn zu suggerieren. Nicht mehr das Stadttor führt in die Welt hinaus sondern der Bahnhof. Ende des 19.Jhdts. wollen die Hauptbahnhöfe das neue Nationalbewußtsein und den bürgerlichen Stolz demonstrieren (Frankfurt, Hamburg, Mailand). Es gibt daneben aber auch den kleinen, in jüngster Zeit liebevoll restaurierten Bahnhof wie Bad Tölz. Der Flughafen läuft dann dem Bahnhof den Rang ab. Die Bahnhöfe 'verkommen' in ihrer Funktion, werden zum Aufenthaltsort gesellschaftlicher Randgruppen oder zur Ladenstraße. Die Hauptbahnhöfe der Zukunft werden entweder wegen der ICE-Züge, als Terminals außerhalb der Stadt liegen und in direkter Verbindung mit den Flughäfen stehen, oder aber die Bahnhöfe bleiben in der Stadt und die Schienen werden dann unterirdisch verlegt, zumal sich dadurch im Zentrum auf den frei werdenden breiten Schienenwegen kostbare Bauplätze ergeben.





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