Flucht aus der Welt 1

Mönche und Klöster

Teil 1: Anfänge in der Wüste

St. Antonius
Das St. Antoniuskloster und das benachbarte St.Pauluskloster sind die ältesten Klöster Ägyptens. In beiden Klöstern werden noch heute Rituale eingehalten die sich in den vergangenen 16 Jahrhunderten wenig verändert haben. Das St. Antoniuskloster wurde 356 n. Chr., kurz nach dem Tod des Heiligen gegründet. Heute zählen zu der Anlage Gärten, eine Mühle, eine Bäckerei, Ikonen und eine Bibliothek mit über 1700 Manuskripten. Die St. Antoniushöhle, in der Eremit lebte, ist einen 2 km langen Fußmarsch vom Kloster entfernt und liegt 680 Meter über dem Roten Meer.

St. Martin von Tours
St. Martin war der erste Heilige in der lateinischen Kirche, der den Grad seiner Heiligkeit nicht durch seinen heldenhaften Tod als Märtyrer, sondern durch sein heroisches Leben erreichte. Er ist vor allem durch eine Geste der Nächstenliebe bekannt. Martin wurde im Jahr 316 in der im heutigen Ungarn gelegenen Stadt Sabaria an der Donau geboren. Der Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische Armee ein. Nach seiner Bekehrung ließ sich Martin im Alter von 18 Jahren taufen, gab seinen Dienst als Soldat auf und wurde Missionar. Seit 371 war er Bischof von Tours, dort starb er 397. In der Kathedrale von Tours befindet sich auch das Grab des fränkischen Nationalheiligen, der Patron der Schneider, Bettler und Geächteten ist.

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