Flucht aus der Welt 3

Mönche und Klöster

Teil 3: Aachen – Cluny - Citeaux

Aachen
Kaiser Karl der Große, Krieger, Christ und Reformator. Zu einem Wunder der Baukunst – halb göttlich, halb menschlichen Ursprungs – erklärten die Zeitgenossen die Pfalzkapelle des deutsch-römischen Kaisers Karls des Großen. Die Pfalzkapelle, über achteckigem Grundriss errichtet, ist das erste gewölbte Gebäude nördlich der Alpen. Über einen Zeitraum (936 – 1531) wurden hier 30 deutsche Könige gekrönt. Die Sammlungen des Aachener Domschatzes zeigen sakrale Kulturschätze aus spätantiker, karolingischer, ottonischer und staufischer Zeit. 1085 begann Abt Hugo mit dem Bau einer neuen Kirche, die an Monumentalität und Prachtentfaltung alles übertreffen sollte. Cluny III war fast um die Hälfte größer als die damalige Peterskirche in Rom, und auch größer und prächtiger als der gewaltige Dom, den die deutschen Könige in Speyer erbauten.

Citeaux
Mit 22 Jahren trat Bernhard in das Reformkloster von Citeaux ein. Drei Jahre später wurde er beauftragt in Clairvaux ein Kloster zu errichten, dessen Abt er wurde. Von hier aus fand der von Bernhard begründete strenge Zisterziensierorden weite Verbreitung. Bernhard, ein überaus begabter Prediger überzeugte am Ostersonntag 1146 zu Vezeley den französischen König Ludwig VII. und auch in Speyer Konrad III. zum zweiten Kreuzzug. Der Kreuzzug endete in einer Katastrophe. Bernhard starb, ernüchtert über dieses Scheitern am 20 August 1153 in Clairvaux.

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