Flucht aus der Welt 2

Mönche und Klöster

Teil 2: Benedikt und Coumban

Benedikt
Benedikt von Nursia wurde um 480 n. Chr. im heutigen Norcia (Umbrien) geboren. Wie es für einen Patriziersohn im römischen Reich standesgemäß war, sollte er in Rom studieren. Die Großstadt schreckte ihn aber ab und so zog er sich als junger Mann drei Jahre in die Einsamkeit bei Subiaco in den Sabiner Bergen östlich von Rom zurück. Nach dieser Reifezeit in der Einsamkeit wurde Benedikt ein Lehrmeister des geistlichen Lebens für andere. Er gründete mehrere Klöster, als letzes und wichtigstes 529, Monte Cassino. Es wurde zum eigentlichen ersten Benediktinerkloster der Welt, da der Heilige Benedikt dort seine Regel schrieb, die sich rasch über die ganze damalige Welt verbreitete. Heute leben etwa 9000 Mönche, 7000 Nonnen und 10000 Schwestern nach dieser Regel. Der Heilige starb am 21. März 547.

Kolumban
Der 543 in Leinster, Irland geborene Kolumban wurde Mönche des Klosters Bangor in Nordirland, wo er 30 Jahre lang blieb. Es sollte später zu einem der bedeutendsten Klöster des Westens werden. 591 zog er in Begleitung einiger Gefährten (darunter der heilige Gallus) nach Schottland und dann über die Bretagne nach Burgund bedeutsam für die weitere Entwicklung des abendländischen Christentums wurde. Sein Weg endete im norditalienischen Bobbio, wo er ein letztes Kloster gründete, verstarb und in der Krypta des Klosters seine Ruhestätte fand.

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